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  • NovelloNovello von Novill aus der SP Operette

Quellnachweis:

  1. Zuchtziel Haflinger entnommen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung FN
  2. Zuchtzielbeschreibung des Ursprungszuchtbuches

Für die Haflingerzucht in Deutschland gilt folgendes Zuchtziel:

Rasse:

Haflinger

Herkunft:

Südtirol

Größe:

138 cm - 148 cm

Farben:

Fuchs, helles Langhaar, Abzeichen am Kopf zulässig, Abzeichen an den Beinen und Stichelhaar unerwünscht

Gebäude
Kopf:

kurz, trocken, breite Stirn, leicht konkave Profillinie, Ganaschen genügend weit, großes, klares Auge

Hals:

genügend langer Hals, leicht im Genick

Körper:

Rechteckformat, gut ausgeprägter Widerrist, längsovale Rippung; lange, breite, gut bemuskelte, leicht abgezogene Kruppenpartie

Fundament:

trocken, korrekt, harte, nicht zu flache Hufe

Bewegungsablauf:

korrekte, raumgreifende Gänge mit gutem Schub aus der Hinterhand

Einsatzmöglichkeiten:

Reiten und Fahren für Erwachsene und Kinder, auch zum Westernreiten geeignet

Besondere Merkmale:

edel, gutmütig, leistungsbereit, genügsam.

Festlegung für die Herauszüchtung der Genanteile Arabischen Vollbluts aus der deutschen Haflingerpopulation zwischen dem Ursprungszuchtbuch in Italien und Deutschland:

Die folgende Festlegung ist als Deutschland-interne Übergangslösung anzusehen, mit dem klar definierten Ziel der Herauszüchtung der ox-Genanteile.

Hengste:

Ab dem 01.01.2008 sind in das Zuchtbuch der Rasse Haflinger in Deutschland nur noch Hengste mit maximal 1,56% ox – Blutanteil uneingeschränkt eingetragen bzw. eintragungsfähig.

Sonderregelung für Deutschland:

Ab dem 01.01.2008 können Hengste mit maximal 3,125% ox – Blutanteil, die bereits im Zuchtbuch eingetragen waren, weiter im Zuchtbuch für Haflinger in Deutschland geführt werden, dürfen jedoch nur mit Stuten ohne ox-Blutanteil (errechnet aus 6 Generationen) angepaart werden. Dieses Zuchtbuch – Eintragungsanspruch gilt nur innerhalb Deutschland, Fohlen, die von diesen Hengsten abstammen, sind Haflinger im Sinne der Grundsätze des Ursprungszuchtbuches für die Rasse Haflinger.

Stuten:

Ab dem 01.01.2013 sind in den Zuchtbüchern der Rasse Haflinger in Deutschland nur noch Stuten mit maximal 1,56% ox – Blutanteil uneingeschränkt eingetragen bzw. eintragungsfähig.

Sonderregelung für Deutschland:

Ab dem 01.01.2013 können Stuten mit maximal 3,125% ox – Blutanteil, die bereits im Zuchtbuch eingetragen waren, weiter im Zuchtbuch für Haflinger in Deutschland geführt werden, dürfen jedoch nur mit Hengsten ohne ox-Blutanteil (errechnet aus 6 Generationen) angepaart werden. Dieses Zuchtbuch – Eintragungsanspruch gilt nur innerhalb Deutschland, Fohlen, die von diesen Stuten abstammen, sind Haflinger im Sinne der Grundsätze des Ursprungszuchtbuches für die Rasse Haflinger.

Diese Regelung gilt nur für Hengste bzw. Stuten, die in den Zuchtbüchern der Rasse Haflinger der FN angeschlossenen Zuchtverbände eingetragen sind.

 

Zuchtzielbeschreibung des Ursprungszuchtbuches

RASSENMERKMALE

Zuchtgebiete:

a)   Originalzuchtgebiet: das Land Südtirol

b)   Nachzuchtgebiet: das gesamte Staatsgebiet, im Besonderen Hügel- und Berggebiete

Beschreibung

Typisch mittelstarkes Pferd mit edlem Äußeren, mit harmonischen, kräftigen, korrekten Formen, bei dem sich alle funktionellen Teile im richtigen Gleichgewicht befinden. Gutmütig im Charakter, aber genügend energisch im Temperament, mit guter Bewegungsveranlagung und gutem Verhältnis zwischen Schnelligkeit der Gangart und Kraftaufwand.

Farbe und Abzeichen

Fuchsfarbe in den verschiedenen Abstufungen, vorzugsweise Goldfuchs; Schopf, Mähne und Schweif mit viel seidigem, glattem und vorzugsweise hellem Haar; möglichst ohne Beinabzeichen.

Kopf

Eher leicht, trocken und gut angesetzt, sehr ausdrucksvoll, leichter Eindruck am oberen Nasenrücken, große und bewegliche Nüstern, weiter und trockener Kehlgang; nicht zu lange, bewegliche und gut angesetzte Ohren; lebhafte, ausdrucksstarke Augen, mit gut gezeichneten Augenbögen.

Hals

Pyramidenförmig, nicht zu stark, mit passender Länge, mittlerer Richtung (45°), leichtem Kopfansatz und harmonischem Übergang in den Rumpf.

Widerrist

Deutlich, trocken, in den Rücken verlängert.

Rücken

Von passender Länge, fest und gut bemuskelt.

Lende

Breit, kurz, muskulös, mit gutem Übergang zur Kruppe (Anschluss).

Kruppe

Lang, breit, muskulös, mit mittlerer Neigung.

Schweif

Gut angesetzt, mit viel langem Haar.

Brust

Breit, mit gut ausgeprägten Muskelmassen, Brustbein zwischen die Ellbögen reichend, von der Seite gesehen mit vorgewölbtem, schön gebogenem Rand.

Schulter

Lang, gut geneigt, muskulös und am Rumpf anliegend.

Brustkorb

Breit, hoch, tief, mit gewölbten, langen, schrägen Rippen.

Bauch

Gut geformt und straff.

Oberschenkel

Muskulös bis hin zum Unterschenkel (Behosung)

Huf

Gut geformter Huf mit gesundem, widerstandsfähigem, vorzugsweise pigmentiertem Hornschuh.

Gliedmaßen

Freier Teil der Gliedmaßen relativ kurz mit ausgeprägten Muskelmassen; große und klare Gelenke, Vorderarm stark und muskulös, die Schiene übertreffend; Hinterhand sehr muskulös mit starken, trockenen, klaren und gut gerichteten Sprunggelenken; kurze, trockene Schiene mit gut abgesetzten Sehnen; starke und gut gerichtete Fesseln; regelmäßige Stellung.

Gänge

Regelmäßig, energisch, elastisch mit raumgreifendem, mittelmäßig erhabenem Schritt; der Bewegungsablauf ist regelmäßig, mit starkem Schub aus der Hinterhand.

MORPHOLOGISCHE UND ERBLICHE FEHLER, DIE DIE EINTRAGUNG INS HERDBUCH AUSSCHLIESSEN

Übermäßig lymphatische Konstitution, unharmonischer Rumpf; grober und schwerer Kopf mit langen hängenden Ohren; kleine Augen mit schweren Augenbögen; zu schmaler Körperbau, flache Rippung; zu fehlerhafte Stellungen; übermäßig ausgedehnte Beinabzeichen (1x hochgestiefelt, 2x gestiefelt, 3x halbgestiefelt, 4 Beinabzeichen) und übermäßig große Kopfabzeichen; Birk- oder Fischauge; weiße Flecken und stark verbreitetes Stichelhaar; deutliches Vorkommen von schwarzem Langhaar in Mähne und Schweif.

Ebenso zum Ausschluss führen alle anerkannten Erbfehler, im Besonderen:

*    Nabelbruch

*    Kieferanomalien: Papageien- und Karpfengebiß

*    erbliche Kniegelenksluxation (Aushängen)

*    angeborener Kryptorchismus (Spitzhengst)

*    angeborene Hufanomalien, ungleiche Hufe, Platt- und Bockhufe

*    andere anerkannte Missbildungen

Diese Erbfehler müssen von einem Tierarzt diagnostiziert werden, dessen Befund dem Abstammungs- und Beschreibungspapier des betreffenden Pferdes beigelegt wird.

Zuchtmethode:

Das Zuchtbuch des Haflingers ist geschlossen. Die Zuchtmethode ist die Reinzucht.

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